Zur Geschichte der O.G. Bruderschaft
Die Bruderschaft wurde in den 90 iger Jahren des letzten Jahrhunderts von Strafgefangenen im Gefängnis gegründet.
Daher auch der Name O.G. Original Gangster.
Ziel der damaligen Gründung war es, dass sich die Strafgefangenen während der Haft gegenseitig gegen andere Gruppierungen im Gefängnis unterstützen.
Nach erfolgter Haftentlassung unterstützten sich die Mitglieder der Bruderschaft dann dabei, wieder in einem geordneten und rechtschaffenem Leben Fuß zu fassen, was für ehemalige Strafgefangene nicht einfach ist.
So wurde bei der Wohnungs- und Arbeitsplatzsuche geholfen.
Entlassene Strafgefangene unterstützten auch weiterhin noch einsitzende Mitglieder der Bruderschaft und deren Familien.
Da die Brüder wieder im normalen Leben Fuß gefasst hatten und somit auch Kontakte zu anderen Menschen, welche nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, bekamen, verbreitete sich die Idee der Bruderschaft somit auch auf andere Gesellschaftsschichten und dehnte sich über die Strafgefangenenunterstützung hinaus aus.
Daraus ist die heutige O.G. Bruderschaft entstanden, zu der ganz normale Arbeiter, Angestellte, Selbständige und Beamte aus vielen Berufen und Gesellschaftsschichten gehören, welche innerhalb der Bruderschaft ihre privaten und geschäftlichen Interessen pflegen.
Basierend auf der Geschichte der O.G. Bruderschaft gelten auch heute noch, früher sagte man dazu Ganovenehre, die Regeln:
- Kein Bruder wird jemals einen anderen Bruder hintergehen, oder betrügen.
- Brüder können sich untereinander blind vertrauen.
- Brüder werden sich immer gegenseitig unterstützen und helfen; nach dem Motto
„Einer für Alle und Alle für Einen“
- Die Familie eines Bruders ist wie die eigene Familie.
- Partnerinnen von Brüdern sind für andere Brüder wie Schwestern und absolut tabu.
- Es gibt keinerlei Vorbehalte gegen Nationalitäten, Glaubensrichtungen, Herkunft oder Hautfarben.
- Es interessiert nicht welcher Gesellschaftsschicht jemand angehört oder wie seine wirtschaftliche Situation ist.
- Es interessiert nicht was man bisher in seinem Leben getan hat und warum.
Ausnahme: Kinder- und Frauenschänder
haben niemals Zutritt zur Bruderschaft